Bruno Kreisky Stiftung

für Verdienste um die Menschenrechte

Mag. Martin Schenk (Österreich)

Martin Schenk ist Sozialpsychologe, langjährig bei der Diakonie tätig und arbeitete zuvor in der Jugendarbeit sowie mit Menschen mit Behinderungen, Wohnungslosen und schwer Traumatisierten. Als Sozialexperte engagiert er sich seit Jahrzehnten für Gemeinwohl, Gerechtigkeit und ein gutes gesellschaftliches Miteinander und hat Mitte der 1990er die Armutskonferenz mitbegründet, in dessen Koordinationsteam er bis heute mitarbeitet. Er ist Netzwerker und Initiator u.a. von „Hunger auf Kunst und Kultur“, „Hemayat“, dem „Journalismuspreis für unten“, dem „Sozialrechtsnetz“ und dem Projekt „Mitgehen“. Mit wissenschaftlicher Evidenz und Erfahrungen Betroffener bekämpft er Mythen und Stigmatisierungen und organisiert dafür Öffentlichkeit und Lösungen. Er schreibt regelmäßig in der Straßenzeitung Augustin und unterrichtet an der Hochschule Soziale Arbeit Wien. Sein Buch „Brot und Rosen“ betont materielle und immaterielle Lebensgrundlagen. Zudem war er Mitinitiator relevanter Studien und ist seit 2000 Mitglied im Menschenrechtsbeirat.

Preisträger Mag. Martin Schenk (Mitte) mit Maria Mesner und dem Kuratoriumsvorsitzenden Ewald Nowotny